Mahnen gegen das Vergessen!

Am 27. Februar 2020 wurde bereits der vierte Stolperstein in Naunhof verlegt – diesmal für ein Euthanasieopfer – Arthur Alfred Kieschnick.

Nachdem in Naunhof bereits drei Stolpersteine für jüdische Verfolgte eingelassen worden sind, haben die ReligionsschülerInnen der Klassenstufe 10 des FGN ein Zeichen für die Euthanasieopfer zur Zeit des Nationalsozialismus gesetzt! Nachdem die Akten im Staatsarchiv Leipzig durchgearbeitet waren, erstellten die SchülerInnen einen Flyer zu Kieschnick und sammelten Spenden, um den Stolperstein zu finanzieren. Arthur Alfred Kieschnickwurde am 8. Februar 1907 geboren und wuchs in der Gartenstraße 17 in Naunhof auf. Sein Lebenslauf war geprägt von Stationen in verschiedenen „Untersuchungseinrichtungen“, die ihm „Bildungsunfähigkeit“, „angeborenen Schwachsinn“ und „Wehrmachtsuntauglichkeit“ diagnostizierten, was wiederum zu Zwangsterilisation und zur Ermordung in der Heil- und Pflegeanstalt Waldheim am 11. Juni 1940 durch die Nationalsozialisten führte.  

Es bleibt Aufgabe aller! sich an die Schicksale der Ermordeten zu erinnern und für unsere Gegenwart zu mahnen!

Zudem möchten wir uns bei den Spendern und Unterstützern unseres Projektes noch einmal bedanken!

Die Religionsklasse 10 (J. Wagner-Klotzsch)

 

 

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